Nachstehend die von uns bevorzugten Merkmale börsennotierter Infrastrukturwerte:

Hohe Eintrittsbarrieren
Infrastrukturanlagen erschweren es aufgrund ihrer Art anderen Unternehmen häufig, mit dem etablierten Betreiber in einen Wettbewerb zu treten. Dazu zählen beispielsweise Strom- und Gasnetzwerke, Mautstraßen mit Wettbewerbsverboten und City-Flughäfen mit eingeschränkten Flugkapazitäten.

Preismacht
Infrastrukturanlagen können in der Regel den Preis der von ihnen gebotenen Dienstleistungen stetig steigern. Erreicht wird dies durch an die Inflation geknüpfte Mauterhöhungen, regulierte reale Renditen oder hohe Eintrittsbarrieren.

Prognostizierbare Cashflows
Infrastrukturanlagen können auf lange Sicht stabile und stark prognostizierbare Cashflows produzieren, auch wenn dafür keine Garantie besteht. Diese Vorhersehbarkeit ist auf die grundlegende Art der erbrachten Infrastrukturdienstleistungen, regulierte Renditen, langfristige Verträge und eine begrenzte Konjunkturabhängigkeit zurückzuführen.

Nachhaltiges Wachstum
Infrastrukturanlagen weisen im Allgemeinen ein von langfristigen wirtschaftlichen und demographischen Trends unterstütztes Wachstumsprofil auf. Sie sind vor Schwankungen im Konjunkturzyklus relativ immun und zeichnen sich in fallenden Märkten durch defensive Qualitäten aus.