Inflationsschutz

Zinsen, Mieten, Mautgebühren und andere Preisstrukturen sind aufgrund von staatlicher Regulierung, Konzessionsverträgen oder Vertragsbedingungen häufig ausdrücklich an die Inflation gebunden. Sogar nicht regulierte Anlagen operieren oft aus einer starken strategischen Position heraus, was ihnen die Preismacht verleiht, künftig ähnliche (oder bessere) Ergebnisse zu generieren. Als Folge dessen können Infrastrukturbetreiber in der Regel höhere Betriebskosten auf ihre Kunden abwälzen. Dank der beständigen Nachfrage nach der erbrachten Dienstleistung werden weder die Nachfrage noch die Gewinne stark von Preiserhöhungen beeinträchtigt.

Auf lange Sicht können Infrastrukturunternehmen aufgrund ihrer stabilen Gewinne einen Großteil des Aufwärtspotenzials steigender Aktienmärkte realisieren und Anlegern in fallenden Märkten zugleich einen gewissen Schutz bieten. Für langfristig orientierte Anleger kann dieses Muster eine deutliche Outperformance zeitigen.

Infrastrukturanlagen erschweren es aufgrund ihrer Art häufig anderen Unternehmen, mit etablierten Betreibern in einen Wettbewerb zu treten. Dazu zählen beispielsweise Strom- und Gasnetzwerke, Mautstraßen mit Wettbewerbsverboten und City-Flughäfen mit eingeschränkten Flugkapazitäten.

Relatives Risiko-Rendite-Profil globaler börsennotierter Infrastrukturwerte

Quelle: Bloomberg und CFSGAM/FSI. Stand der Daten: 31. Januar 2018, USD. Die vergangene Wertentwicklung lässt keine Schlüsse auf die künftige Performance zu.