Prozess

Wir sind bemüht, Überschussrenditen durch die Integration eines rigorosen Aktienauswahlprozesses innerhalb einer strikten Risikokontrolle im Rahmen des Portfoliomanagements zu erzielen. Wir kombinieren direkte Unternehmenskontakte mit internem Research, einem beständigen Bewertungsrahmen, einer umfassenden Qualitätsbewertung nach 25 Punkten und der Berücksichtigung makroökonomischer Risiken. Dieser Ansatz bietet eine wiederholbare Struktur zur Konstruktion von Portfolios, in denen von starken Überzeugungen getragene Positionen vertreten sind, die nach klaren Kaufsignalen und einer strengen Verkaufsdisziplin verwaltet werden.

Anstatt nach Unternehmen mittels Nachhaltigkeitkriterien zu filtern, sind wir bemüht, die Risiken zu verstehen und diese in unserem internen Qualitätsranking zu erfassen. Wir integrieren die Nachhaltigkeitanalyse in unseren Anlageprozess über unsere Qualitätsbewertung und unser Ranglistenmodell. Jedes Kriterium wird mit einer Bewertung versehen, und eine niedrigere Qualitätseinstufung erschwert die Aufnahme einer Aktie in das Gesamtportfolio. Nachhaltigkeitkriterien machen rund 20% der gesamten Qualitätsbewertung aus.

Unser Anlageprozess lässt sich in sieben Schritte unterteilen:

  1. Filterung
    Wertpapiere mit schwachen Infrastrukturmerkmalen, komplexen Unternehmensstrukturen oder geringer Marktkapitalisierung werden im ersten Schritt des Prozesses herausgefiltert.
  2. Fundamentalanalysen
    Über die Geschäftsleitung, Anlagequalität, Finanzposition, strategische Richtung und das regulatorische Umfeld sowie das Wettbewerbsumfeld werden jeweils auf Ebene der einzelnen Unternehmen wertvolle Einblicke erarbeitet. Dazu zählt die Berücksichtigung von Nachhaltigkeit-Themen.
  3. Bewertungseinstufung
    Wertpapiere werden nach beständigen Bewertungskennzahlen eingestuft. Wir verwenden Cashflows in Lokalwährung und Anleihezinsen bei global beständigen Risikoprämien und Beta-Werten der Aktien.
  4. Qualitätsbeurteilung
    Jedes Unternehmen wird nach 25 Kriterien bewertet, die sich unseres Erachtens auf die Performance auswirken. Wir bewerten die Infrastrukturmerkmale, Geschäftsleitung, Finanzposition, Regulierung, Nachhaltigkeit und Kapitalflüsse.
  5. Titelauswahl
    Die Bewertungen und Qualitätseinstufungen werden miteinander zur Gesamteinstufung des Wertpapiers kombiniert. Damit erhalten wir ausschließlich nach dem Bottom-up-Prinzip einen Hinweis darauf, ob ein Titel in das Portfolio aufgenommen werden soll oder nicht.
  6. Management des Makro-Risikos
    Wir erörtern geopolitische und makroökonomische Szenarien und deren potenzielle Auswirkungen auf Anlagekandidaten. Damit können wir potenzielle Risiken in einem Gesamtportfolio besser steuern.
  7. Portfolioaufbau
    Das Portfolio wird in erster Linie auf Grundlage der Wertpapiereinstufungen konstruiert, die im Schritt 5 des Prozesses zugeordnet werden. Die endgültige Gewichtung eines jeden Wertpapiers innerhalb des Portfolios spiegelt ferner die erwarteten Renditen, den Überzeugungsgrad des Teams und die Korrelation gegenüber anderen Wertpapieren im Portfolio wider. Wir sind bemüht, unsere Anlagen nach Ländern und Sektoren zu streuen, um regulatorische und ereignisspezifische Risiken zu steuern.