Prozess

Kernstück unseres Prozesses bei Unternehmensanleihen ist unser Ansatz der Kreditanalyse. Wir kombinieren Fundamentalanalysen mit quantitativen Analysen und der Analyse von Nachhaltigkeitsfaktoren (Environmental, Social, Governance). Darüber hinaus führen wir eine Qualitätsbewertung zu den bereitgestellten Daten durch. Mittels dieser Methode können wir eruieren, ob sich die Risiken in Bezug auf einen Unternehmensemittenten ändern. Ihr haben wir es auch zu verdanken, dass in unseren in Unternehmensanleihen der Schwellenmärkte investierten Portfolios seit Beginn im Jahre 1999 bislang kein Zahlungsausfall unter Emittenten mit Investment Grade zu beklagen war (Stand: 31. Januar 2018).

Der Eckpfeiler unseres Anlagestils besteht darin, uns vor Verlustrisiken zu schützen. Dies erreichen wir, indem wir das Risikoprofil des Portfolios an die aktuellen Gegebenheiten am Markt anzupassen wissen. Allerdings müssen wir deswegen bisweilen auf Rendite verzichten, indem wir in liquidere Instrumente investieren (Liquiditätsprämie). Dabei investieren wir in verschiedenen Ländern und entlang der jeweiligen Renditekurven (Renditen oder Zinsen sämtlicher Laufzeiten von festverzinslichen Anlagen). Dieses Merkmal unseres Anlagestils hat in den letzten Jahren eine wesentliche Rolle gespielt, da die Marktliquidität seit der globalen Finanzkrise, als die Bilanzen der Investmentbanken immer stärker eingeschränkt wurden, stetig zurückgegangen ist (Stand: 31. Januar 2018).