Anlageprozess

Unser Hochzinsteam setzt einen weithin geschätzten, substanzorientierten fundamentalen Anlageprozess ein, der auf recht einzigartige Weise seinen Anfang in einem auf Substanzaktien fokussierten Team in den 1990er Jahren hatte. Das Team ist als pragmatische Partnerschaft von erfahrenen Co-Portfoliomanagern strukturiert, die eng mit talentierten, auf Fundamentalanalyse fokussierten Kreditanalysten zusammenarbeiten. Unser disziplinierter und kollaborativer Teamansatz zielt auf eine starke, fokussierte Kreditkultur ab.

Unser vollständiger Anlageprozess

Unseres Erachtens kombiniert der optimale, risikobereinigte Anlageprozess eine dynamische, nach Fundamentaldaten vorgehende Titelauswahl (Bottom-up-Prinzip) mit kontinuierlich betriebenen Systemen zur Steuerung der Top-down-Portfoliorisiken. Nachstehende Graphik gibt Aufschluss über unseren Anlageprozess, dient aber nur der Veranschaulichung: 

  • Definition des investierbaren Universums über die Mindestanforderung an den Renditeabstand und eine Mindestgröße des Emittenten:
    • Renditeabstand von mindestens 200 Basispunkten gegenüber dem vergleichbaren US-Schatzwechsel (ein Basispunkt entspricht 0,01%).
    • Die Mindestgröße des Emittenten beträgt in der Regel 150 Mio. USD.
  • Quantifizierung und strenge Anwendung der Anforderungen an die Mindestsicherheitsmarge:
    • Überschüssige Anlagendeckung definiert als Vermögenswert in „realer Welt“ gegenüber Bruttoverschuldung.
    • Positiver „normalisierter“ freier Cashflow (nicht an die Aktionäre zurückgegeben).
  • Qualitative fundamentale Unternehmensbewertungen als weitere Absicherung vor Ausfallrisiko:
    • Zu den Kriterien zählen die Wettbewerbsposition des Unternehmens, die Kompetenz der Geschäftsleitung, ESG-Faktoren (Environmental, Social, Governance) und anleihespezifische Merkmale, darunter schützende Kreditklauseln, die relative Priorität und die Kapitalstruktur.
    • Katalysatoren für Gesamtrendite aufgrund von Kurssteigerungen infolge von Kreditverbesserungen:
  • Durchschnittlicher/normalisierter freier Cashflow über 5% der Bruttoverschuldung:
    • Unternehmensrestrukturierung, gewöhnlich aufgrund strategischer operativer Verbesserungen.
    • Finanzielle Restrukturierung, einschließlich Kapitalerhöhungen oder Umschuldung.